
Der Erfolgsfaktor eines Unternehmens und damit seine Wettbewerbsfähigkeit auf globalisierten Märkten wird immer mehr bestimmt durch eine partnerschaftliche Führungsstruktur. Ohne sie kann sich eine noch so gut gemeinte Mitarbeiterbeteiligung nicht entwickeln. Dabei geht es vor allem um folgende Aspekte:
Traditionelle Führungskulturen zeichnen sich in Deutschland durch hierarchisches Denken und administratives Handeln aus. Eine partnerschaftliche Führungskultur hingegen beruht auf der Autorität und dem Fachwissen der Führungskraft; der Überzeugungskraft und auf der Bereitschaft zur Kooperation. Mitarbeiter wollen geführt werden und sich in Arbeitsteams entfalten können.
Partnerschaftliche Führungskulturen erfordern einheitliche Führungsprinzipien und vorbildliches Verhalten des Managements; es ist auch dafür verantwortlich, die Rahmenbedingen im Betrieb so zu gestalten, dass die Mitarbeiter kreativ und innovativ, flexibel und unkonventionell arbeiten können.
Partnerschaftliche Führungskultur bedeutet auch Objektivität und Glaubwürdigkeit der Vorgesetzten, Lob und Anerkennung sowie Förderung der Qualifikation und ständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Es ist all das gefordert, was als „soft skills“ bezeichnet wird.